Thema 11- Beispiele Themen 1 bis 10

 

Mit Abschluss des 10. Kapitels sind grundlegende Themen der B-Methode aufgearbeitet, sodass es dem (Fern)Schachspieler möglich ist diese Methode einsetzen zu können, um seine Partien intensiv mit diesem Werkzeug zu analysieren.

 

Bis hierhin sind wichtige Begriffe wie Steine, Felder bzw. Feldkomplexe, Strategien sowie die Kontrollzone erklärt worden. Weiterhin gab es in den einzelnen Videos praktische Anleitungen zur Anwendung des Systems. Allerdings hat sich dies nicht immer so einfach dargestellt, da viele Gesichtspunkte eng miteinander verknüpft sind.

 

Dies hat wohl zur Folge, dass einiges zu Verständnisproblemen hätte führen können.

Zugegeben die Denkweise der B-Methode ist sehr komplex, lauern doch einige Fallstricke, sofern nicht genauestens die vorgegebenen Handlungsweisen befolgt werden. Dies gilt gleichfalls für die in der B-Methode verwendeten Begrifflichkeiten.

 

Dies habe ich als erlernender oft genug erfahren müssen :-(, geht mir immer noch so :-). Mit der Zeit stellt sich nach und nach eine neue Betrachtungsweise ein, die die Lage auf dem Brett gute einzuschätzen lässt.

 

Daher ist diese Stunde als Anwendungspraxis gedacht, die beispielhaft an zwei Partien dem verehrten Schachfreund die Denkweise der B-Methode mit den bis hier hin vermittelten Inhalten demonstriert.

Der Themenkomplex eine Analyse per Formalsprache zu notieren wird in den Beispielen nicht gezeigt, dies sind die Themeninhalte der folgenden Kapitel.

 

Zentrales Thema der Beispiele ist das Erkennen der Situation. Dies ist zugleich der schwierigste Punkt.

Es gilt unter anderem zu erkennen, wann ich mit einer bestimmten Strategie nicht weiterkomme. Bedeutet zum Beispiel; wenn es sinnlos ist den Plan einer Strategie zu folgen, eine KoZ weiter zu stärken, es aber im Endeffekt nichts bringt, es sinnvoller ist eine zweite, der Wertigkeit nach schwächere Strategie zu folgen.

Wie gesagt, geht mir gleichfalls so, mit hohem Maß an Flexibilität agieren, nicht eine einmal festgelegte Strategie bis zum bitterem Ende folgen.

Sehr schön wird gezeigt, dass es aber möglich ist einen globalen Plan zu haben der sich aus der Eröffnungsphase herauskristallisiert hat.

 

Interessant ist zu sehen wie mehrfach ein Spiel die Brettseiten wechseln kann, mal weg vom König, und dann schlagartig einen Königsangriff starten, aber im Hinterkopf haben, zu einem Spiel weg vom König mit gutem Endspiel zurück zu kehren wenn der Angriff verpufft, weil z.B Material oder eine gute Ausgangstellung erreicht wurde.

 

Die beiden Beispiele sind gleichfalls wieder Inhalt der mitgelieferten Datenbank. Ein genaues Studium parallel zum Video mit eigenen Analysen, die direkt in die Datei eingetragen werden sollten, eröffnet die Möglichkeit am praktischen Beispiel zu üben.

 

Eine runde Sache, sowie eine kurze Verschnaufpause bevor es mit weiterer Theorie sowie vertiefenden Themen voran geht.

 

Bis zum nächsten Male

S.Kietzmann