Thema 13- Felderstrategie – Denktechnik

 

In dieser Stunde werden die elementaren Techniken der Vorgehensweise zur Findung eines Zuges mittels der B-Methode erörtert.

 

Hierbei geht es in festgelegten Strukturen zu denken.

Anfangs mag diese Form der Vorgabe kompliziert, manchmal sogar etwas unnötig oder lästig erscheinen, jedoch soll mit dieser Vorgehensweise das Ziel erreicht werden, daß eine Stellungsanalyse bereits im Geiste ohne großes Dazutun von selbst beginnt.

Dies soll dazu führen, daß durch diese trainierten mechanisierten Abläufe Stellungen recht schnell erfasst werden können, mit dem Ziel schnellstmöglich den besten Zug zu finden.

Inhaltlich werden drei Themenkomplexe behandelt.

 

Zum einen grundlegende Kriterien die ein gutes Schachspiel ausmachen.

Es wird ein kurzer Abriss gegeben hinsichtlich der physischen und psychischen Rahmenbedingungen die sich störend auf das Schachspiel auswirken können.

Dies gilt nicht nur für den Nahschachspieler. Es gibt gleichfalls Faktoren die ein Fernschachturnier nachhaltig beeinflussen können.

 

Hauptthemen sind jedoch die Denktechnik der Felderstrategie mit der daraus resultierenden Planung.

Anfangs werden die Grundlagen gelegt wie ein geeigneter Zug gefunden wird.

Es sei gesagt, in der B-Methode wird nicht nach einem Zug gesucht!!

Vielmehr ist der erwählte Zugkandidat das Ergebnis der festgelegten Strukturen zur Zugfindung. Diese Präzision und Vorgehensweise wird sehr intensiv vermittelt.

 

Sehr hilfreich dazu sind die drei Denkkriterien welche in Textform der mitgelieferten Datenbank beigegeben sind.

1. Entscheidungen treffen, ohne Varianten zu berechnen

2. Züge rasch sehen

3. Den Kern der jeweiligen Stellung erfassen.

 

Aus diesem Fragenkomplex ergibt sich daraus die eng verbundene Planung, der dritte Themenkomplex des Videos.

Die Planung verbindet wieder Alles – Felder Steine – das Zusammenwirken der einzelnen Komponenten.

Schlußendlich muss alles Zusammengetragen werden um daraus eine Beurteilung entsprechend der Phase I und II machen zu können.

Am Ende steht dann der Zugkandidat fest.

 

All dies wird wieder in gewohnter Art und Weise am Beispiel erklärt.

Sehr schön wird die Vorgehensweise bzw. Art des Denkens gleich am Anfangsbeispiel zum Thema eines rückständigen Bauern während der Eröffnungsphase gezeigt.

 

Eine sehr spannende Stunde :-) Ich wünsche dem interessierten Schachspieler viel Freude und Erfolg bei der Bearbeitung der Materialien und verbleibe mit den

 

besten Grüßen

S.Kietzmann

 

bis zum nächsten Mal!!