Thema 17- Königsangriff

 

Nachdem der Teilaspekt Materialangriff in der vorhergehenden Einheit mit aller Ausführlichkeit erörtert wurde, widmet sich ICCF GM Pirs nun dem Thema Königsangriff.

 

Genauso wie der Materialangriff ist der Königsangriff ein Teilaspekt der Planung.

Im Gegensatz zum Materialangriff dreht sich hier alles darum einen Angriff auf den gegnerischen König zu initiieren.

Hierbei handelt es sich um das Spiel auf der Bretthälfte des gegnerischen Königs.

 

Wie schon aus den vorhergehenden Einheiten gewohnt gibt es zum Anfang des Videos einen theoretischen Teil.

Es werden die Grundlagen in aller Ausführlichkeit für die nachfolgenden Beispiele erläutert.

Unter anderem kommen die für den Angriff notwendigen Initiavsteine zur Sprache, wie diese zu führen sind.

Daher möchte ich nochmals auf die Erklärungen im Video hinweisen, die den Unterschied in der B-Methode zur Bretteinteilung erklären.

Dieses Wissen ist unbedingt zum Verständnis notwendig, gerade wenn gegensätzlich rochiert wurde.

Im weiteren Verlauf wird darauf eingegangen welche Felder angegriffen werden sollten, bzw. langfristig unter der Kontrolle des Angreifers sein sollten.

Sehr schön wird dies am ersten Beispiel demonstriert.

 

Desweiteren wird auf eine sehr notwendige Feinheit der B-Methode hingewiesen.

Die Angriffsfarbe ist entgegen meiner Strategie- und Initiativfarbe!

 

Mittels der Beispiele geht es in die Tiefe, es wird erklärt was sich hinter dem Begriff Königsangriff überhaupt verbirgt.

Also nicht nur das bloße Spiel in Richtung König mit der Zielsetzung diesen Matt zu setzen. Vielmehr geht es um die taktischen Mittel die es notwendig machen einen Königsangriff zu führen, diesen abzubrechen und ggf. wieder fortzuführen.

 

Unter anderem kann ein Königsangriff als wichtiges Element eines auf Materialangriff geplanten Spiels genutzt werden, um so einen entscheidenden Vorteil zu erlangen.

Der Königsangriff ist ein Motiv der Planung.

Dies führt zu der Schlussfolgerung, dass ein Angriff auf den gegnerischen König nicht zwangsläufig mit einem Matt enden muss.

Diese Motiv kann auch genutzt werden um eine Stellung zu halten, ein Remis zu erkämpfen. (Beispiel 2)

 

 

Auch in dieser Stunde haben mich die dargelegten Gedankengänge der Beispiele tief beeindruckt.

Als Beispiel möchte ich gleich die Erläuterungen zum Beispiel 1 nennen;

wie permanente Mattdrohungen zu meinem Vorteil genutzt werden können, wie wichtige es ist notwendige Felder zu kontrollieren, bzw. dem gegenerischen König „die Luft abzuschneiden“.

Diese Erläuterungen in Verbindung mit den gezeigten Beispielen sind ein sehr guter Leitfaden zum Verständnis des dargebotenen Materials.

Es gibt in dieser Einheit drei Beispiele die einen erfolgreichen Königsangriff demonstrieren, sowie drei Partiebeispiele an denen der Königsangriff als Motiv während des Spielverlaufs demonstriert wird.

 

Eine runde Sache, die ein breites Spektrum zum Thema Königsangriff behandelt.

Für mich eine weitere gelungene Stunde rund um das Thema B- Methode.

 

Mit Abschluss dieser Einheit sind alle Grundlagen gelegt um das Thema der Beurteilung und die damit verbundene Notation zu behandeln.

 

Im einzelnen folgen jetzt die Themenkomplexe des Beurteilungsschemas Phase 1 und 2, sowie die sehr wichtige Grundlage der allgemeinen Beurteilung vor Beginn der Zugsuche.

 

Mit Neugier erwarte ich die Videos der nächsten Stunden.

 

In diesem Sinne mit besten Grüßen

S.Kietzmann