Thema 19 Felderstrategie im Mittelspiel

 

 

mit Beginn des Mittelspiels ist die Eröffnungsphase abgeschlossen?!

 

Stellt sich nur die Frage was kennzeichnet eigentlich das Mittelspiel, ab wann befinde ich mich im Mittelspiel.

Mit dieser Frage beginnt eine Videoeinheit in der wieder einmal der Theorieanteil sehr groß ist.

Eine Frage die im Grunde genommen nicht wirklich beantwortet werden kann, allerdings ist die Abgrenzung zum Endspiel wesentlich einfacher zu bestimmen.

 

Im weiteren Verlauf gibt es einen kurzen Überblick welche Themen dem Mittelspiel zugeordnet werden.

Hierbei ist es wichtig das sogenannte Handlungsprinzip anzuwenden.

Dieses bedeutet nicht bis zum bitteren Ende eine erwählte Strategie anzuwenden, sondern schnellst möglich handeln, die Strategie ändern, wenn der gefasste Plan nicht mehr realisierbar ist.

 

Im einzelnen werden folgende Themen intensiver behandelt.

Da dies viel Materie ist, die in dieser Einheit besprochen wird, reiße ich die einzelnen Komplexe nur kurz an.

Ich empfehle sich sehr intensiv mit dem Begleitmaterial im einzelnen zu beschäftigen.

 

Raum:

es geht um die Nutzung des gegnerischen/eigenen Raumes, Tempi, Kontrolle, vor allem in Verbindung mit den 4 Strategien.

Raumkontrolle – Raumbesetzung,

hierbei gibt es wichtige Richtlinien in welchem Verhältnis beteiligte Bauern und Figuren auf strategische Räume zueinander wirken.

Besonderes Augenmerk ist darauf zu richten, dass bei einer gewählten Felderstrategie der Raum nicht frei wählbar ist.

 

Steine:

ein weiterer Aspekt der an Wichtigkeit nicht unterschätzt werden darf.

Die Farbe der Steine haben einen wichtigen Anteil an der gespielten Strategie und den Räumen die sie kontrollieren können.

Ein weiterer Aspekt auf welchen Feldern sie stehen und damit ihre Wirkung erzielen.

In diesem Abschnitt gibt es auch wieder Erklärungen am Partiebeispiel.

 

Der dritte Komplex geht nochmals näher auf die einzelnen Strategien der B-Methode ein.

Im Anschluss daran geht es um die Entfaltung einer Initiative, was und wie gehe ich vor. Welche Momente sind zu beachten, nach welchen Prinzipien muss ich vorgehen.

 

Im fünften Komplex gibt es eine Zusammenfassung des vorher gesagten,

das sogenannte grundlegende Gesetz des Mittelspiels.

Dies finde ich sehr wichtig, da doch eine Menge an Theorie zur Sprache kam.

 

Wer es bis hierher geschafft hat, immerhin liegen 45 Minuten intensivster Theorieschulung hinter dem geneigten Schachfreund, wird für den Rest der Einheit mit Erläuterungen am praktischen Beispiel belohnt.

In gewohnter Weise demonstriert ICCF GM-Pirs wie oben genannte Punkte angewandt werden.

Im Vordergrund stehen hier die Gedankengänge, die sich aus den Themen der B-Methode entwickeln lassen.

Nach den Erklärungen am Brett wird im weiteren Schritt eine Engine hinzugezogen.

Es ist für mich immer interessant zu sehen inwieweit sich die menschlichen Gedankengänge mit der programmierten Logik eines Schachprogrammes decken, oder ob meine „tolle Idee“ nur ein Windhauch einer Illusion ist.

 

Dies war eine recht anspruchsvolle Einheit gespickt mit viel Wissen.

Ich werde sie mir öfters ansehen (müssen), sowie das Begleitmaterial intensiv studieren.

 

Vielen Dank

mit besten Grüßen

S.Kietzmann

 

 

 

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