Erläuterungen der Begriffe der B-Methode

Aufbauend zum vorherigen Kapitel werden die elementaren Begriffe der B-Methode in dieser Einheit vertiefend erklärt.

In einigen Fällen ist dies besonders wichtig, da erhebliche Unterschiede im Verständnis und Anwendung zu den Bedeutungen der in Deutschland vermittelten Inhalte besteht.

 

Ein Paradebeispiel ist der Begriff Initiative welche einher geht mit dem Begriff Angriff.

Im weitläufigsten ist den Inhalten der deutschen Schachschule nach gemeint, das Spiel in der Hand zu haben und bestimmen.

In der B-Methode verbirgt sich etwas wesentlich Anderes dahinter.

Dieses Verständnis wird Schritt für Schritt während der gesamten Schulung vermittelt.

 

In dieser Einheit werden 8 Begriffe aufgegriffen um deren Inhalte zu vermitteln.

 

Im ersten Kapitel geht es um das Thema Angreifen-Kontrollieren einer der kompliziertesten Begriffe in der B-Methode.

Hier geht ICCF-GM Matjaz Pirs besonders gründlich vor und vermittelt bis aufs Kleinste was sich alles hinter dieser Thematik verbirgt.

Dies wird in einer ausgewogenen Mischung aus theoretischen Erläuterungen und Beispielen am Brett vollzogen.

15 Taktische Grundmotive bilden beim Angriff eine wichtige Rolle. Diese werden in Wiederholung nochmals angerissen.

Es empfiehlt sich diese gesondert bei ICCF-GM Pirs per eMail anzufordern, sofern sie noch nicht zur Verfügung stehen.

 

Nachdem dieses Thema abgearbeitet wurde dreht es sich darum Kandidatenzüge für einen Angriff zu finden.

Dazu macht man sich festgelegte Schemata, die in der B-Methode genauestens definiert sind, für die geeignetste Zugauswahl zu nutze. In grober Übersicht sind dies eine allgemeine Beurteilung des Brettes vor dem Beginn meiner Zugsuche. Im Anschluss daran folgt die Abarbeitung eines festgelegten Beurteilungsschemas in 2 Phasen.

Diese Thematik wird noch genauesten in folgenden Sitzungen in aller Gründlichkeit gezeigt. In diesem Video werden grundlegende Gedankengänge erläutert.

 

Ein weiteres großes Kapitel beschäftigt sich mit dem Wert einer Kontrollzone.

Diese kann im Wert variieren je nachdem wie viele Steine sie kontrollieren. Im engen Zusammenhang mit Kontrolle und einer Kontrollzone stehen die gespielten Strategien.

Die mächtigste Strategie ist die Bauernstrategie gefolgt von der Figurenstrategie.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig keine harmlosen Züge zu spielen.

In einer sehr gut ausanalysierten Fernschachpartie können drei harmlose Züge eine Niederlage einleiten.

 

Zu obengenannten kommt noch die Möglichkeit der Option hinzu.

Der Begriff Option (Möglichkeit) kann sich auf einen Zug oder einen Plan beziehen.

Option muß jedoch differenziert betrachtet werden.

Diese Betrachtungsweisen werden alle im Video erklärt.

 

Mit Beendigung dieser Sitzung ist der Grundstein für die nachfolgenden Themen gelegt der Schulungsreihe gelegt.

 

Die in den ersten Stunden erklärten Zusammenhänge bilden das notwendige Gerüst zum Verständnis dieser Einheiten.

Ein kurzer Blick auf die nächsten Themen macht dies deutlich. Im einzelnen werden Felder, Steine, Strategien usw. dem interessierten Schachfreund detailliert erklärt.

 

Für mich war diese eine weitere gelungene Stunde die mir zur Vertiefung meines schachlichen Wissens viel gebracht hat. Durch die intensiven Erklärungen wurde so manche Wissenslücke gefüllt.

Ich freue mich besonders auf die nächsten Einheiten die weiter in die Tiefe gehen.

 

Bis zum nächsten Male

viele Grüße

S.Kietzmann