Felder

 

Zentrales Thema der Unterrichtseinheit sind Felder.

Nicht im einzelnen die Benamung der Felder auf dem Brett, dies ist bereits alles in den vorhergehenden Einheiten vermittelt worden, sondern unter Anderem um die speziellen noName Felder, der Umgang mit Feldern und Feldkomplexen während einer Partie.

 

Felder können, je nach dem wie sich eine Partie entwickelt, von langfristiger, bzw. wenn taktische Gesichtspunkte im Vordergrund stehen, von kurzfristiger Bedeutung sein.

 

Diese Kriterien stehen jedoch im Zusammenhang mit der Grundregel der B- Methode, dem sogenannten Handlungsprinzip.

 

Die Einheit besteht zu ca. einem Drittel aus theoretischen Erklärungen und zwei Dritteln praktischer Anwendung.

Es werden zwei Beispiele erläutert, wobei der Schwerpunkt der Stunde dem ersten Beispiel gewidmet ist.

In diesen Beispielen wird erläutert wie Felder im einzelnen betrachtet werden sollten.

Es ist wichtig Zug für Zug eine Stellung unter diesem Gesichtspunkt neu zu bewerten.

Es kann vorkommen, das bereits ein Zug des Gegners eine gänzlich neue Vorgehensweise erfordert, sich Wertigkeiten der bespielten Felder ändern, und eine ganz andere Vorgehensweise notwendig wird.

All dies wird eingehend in den Beispielen erklärt.

Ein weiterer Fokus der Sitzung sind die sogenannten noName Felder. Diese gelten allgemein als schwächere Felder da sie Aufgrund ihrer Lage schwerer zu verteidigen sind.

Gerade deshalb bilden diese Felder gute Ziele für einen Angriff.

Im umgekehrten Sinne jedoch, besteht die Notwendigkeit besonders darauf acht zu geben.

 

In dieser Stunde gab es vertiefendes Wissen im Umgang mit Feldern.

Sehr wichtig ist zu erkennen wann eine Situation erscheint die ein Umdenken notwendig macht.

Um im entscheidenden Moment einen Vorteil für ein erfolgreiches Partieende zu erlangen,

ist in der B-Methode eine genaue Brettbetrachtung sowie eine hohe Flexibilität notwendig!!

Das Erste der zwei Beispiele hat dies sehr deutlich zu Tage gebracht.

 

Für mich war dies eine sehr interessante Stunde, die ich noch mehrmals per Video und Eigenanalyse nachvollziehen werde.

 

Mit besten Grüßen

S.Kietzmann