Thema 9- B-Methode Wichtige Begriffe

 

Mit Beginn des 8. Kapitels werden die bis dahin gelehrten Themen langsam immer dichter verwoben um diese letztlich zur Anwendung bringen zu können.

Es wurden die notwendigen Grundlagen für die nachfolgenden Themen gelegt.

 

Die B-Methode ist eine Denkweise, die nach streng logischen Prinzipien arbeitet, sich daher auf Grund festgelegten Definitionen ähnlich mathematischer Beweise nieder schreiben lässt.

Daher ist es wichtig die definierten Begrifflichkeiten sowie damit verbundenen Herangehensweisen zu beherrschen.

Mit dieser Stunde werden dem interessierten (Fern)Schachspieler die Formalien für diese Notation näher gebracht.

Dies macht es notwendig weitere wichtige Begriffe in diesem Zusammenhang einzuführen, bzw. bis jetzt genannte Begriffe in ihrer Definition zu verfeinern, analog zu den Zahlenräumen der Mathematik welche Schritt für Schritt aus den ganzen natürlichen Zahlen bis hin zu den komplexen Zahlen erweitert werden.

 

Wie bereits gewohnt gibt es eine kurze Einführung die jedoch nach ein paar Minuten zum ersten Beispiel führt.

Beim ersten Anblick fühlt es sich wie ein Sprung in kaltes Wasser an. Keine Panik, so ist es aber nicht.

In dieser Stunde geht es um grundlegende Prinzipien die Anhand dieses Beispiels verdeutlicht werden. Die Formalsprache der B-Notation ist Thema der folgenden Kapitel 10 und 11.

Da es in der B-Methode mehrere Beurteilungsphasen gibt müssen diese erste einmal erläutert werden.

Zur Sprache kommt als erstes die Beurteilung vor dem Zug; was bewirkt dieser Zug nach seiner Ausführung auf dem Brett.

Ein sehr wichtiger Aspekt der nicht mit der allgemeinen Beurteilung der Stellung vor dem Zug verwechselt werden darf!!

Es wird gleichfalls auf die allgemeine Beurteilung vor dem Zug intensiv eingegangen. Diese Beurteilung liefert ganz andere, jedoch gleichfalls für den Spielverlauf wichtige Aspekte.

Neben dieser Grundsatzfragen gibt es viele Informationen über den formalen Aufbau eines Zuges nach dem dieser ausgeführt wurde.

Ich bitte unbedingt der Empfehlung von ICCF-GM Pirs, nicht alles bis ins letzte Detail verstehen zu wollen, zu folgen. Wie bereits erwähnt wird dies alles in den folgenden Kapiteln ausgearbeitet.

Hier geht es um den strukturellen Aufbau, was verbirgt sich hinter den einzelnen Zeilen einer Notation.

Es werden die Zusammenhänge des Spitzfeldes, der KoZ, strateg. Räume, Sicherheitsaspekte, Richtung usw. in Verbindung mit der Notation, wie dies darzustellen ist, vermittelt.

Anhand dieser Stellung wird bereits vermitteltes Wissen in Verbindung mit der eingeführten Formalsprache wiederholt bzw. verknüpft.

Dieser Schritt ist nicht ganz trivial und bedarf eines guten Blickes um alle Elemente auf dem Brett zu erkennen und diese als Bewertung nieder zu schreiben.

Abschließend werden weitere Begriffe vorgestellt.

Zum Ende der Sitzung hin gab es für mich noch einen sehr wichtigen Aspekt wie eine Neuerung mittels B-Methode gefunden werden kann. Es geht hier nicht darum einen Zug einfach so nach dem Bauchgefühl einzuführen, sondern darum, diesen mittels Beweis einzuführen. Dies erfolgt mittels der niedergeschriebenen Notation.

Ist dieser erbracht, kann er ausgeführt werden, und somit ausgeführt werden. Zu diesem Punkt gab es dann auch eine kleine Diskussion :-) zum Thema.

 

Eine recht anspruchsvolle und lange Stunde. Es wird in doch recht komprimierter Form recht viel Wissen vermittelt.

Diese Stunde setzt das Wissen der vorhergehenden Einheiten voraus!

 

Diese Stunde war für mich sehr wichtig!

So manche „Kleinigkeit“ die mir noch nicht so wichtig erschien, stellt sich jetzt in einem andern Licht dar und ist somit keine „Kleinigkeit“ mehr :-)

 

Mit diesen Worten möchte ich mich verabschieden,

ich freue mich auf nächste Woche

 

S.Kietzmann