Rezension von Swen Kietzmann

 

 

http://www.schachschule-pirs.com/training-und-lernen/basiswissen/

 

In der zweiten Einheit werden Basisgrundlagen zu Bauernstrukturen vermittelt.

Der Bauer ist ein Stein, welcher oft in seiner Wertigkeit und Macht auf dem Schachbrett verkannt wird.

Er ist auf Grund seiner Bewegungsmöglichkeiten mit Sorgfalt zu behandeln.

Ein einmal gemachter Bauernzug kann für den späteren Parteiverlauf weitreichende Folgen haben.

 

Hauptthema sind verbundene Bauern.

Hierbei liegt das Augenmerk darauf was verbundene Bauern überhauppt sind,

in welchen Konstellationen kommen sie vor.

Ein weiterer Aspekt besteht darin darzustellen ob es sich um „gute“ oder „schlechte“ Strukturen handelt.

Es wird ein kurzer Überblick möglicher Strukturen gegeben:

Verbunden, Kette, Keilformation, Pfahl im Fleisch, rückständige Bauern, verdoppelt, isoliert, Freibauer.

 

In zwei Partiebeispielen, verbundene Randbauern g+h Linie, verbundene Bauern im Zentrum

d+e Linie, wird intensiv erklärt wie ihr Potential genutzt werden kann.

Für den Fernschachspieler von besonderem Interesse ist, dass an entscheidenden Stellungen,

neben der Aufforderung die Stellung selbst zu beurteilen und Pläne zu entwickeln, eine Engine hinzugezogen wird, um zu zeigen wie diese die Stellung beurteilt.