Wie finde ich eine theoretische Neuerung in Eröffnung

 

 

In dieser Schulungseinheit geht es darum Ideen zu entwickeln, Neuerungen während der Eröffnungsphase einer Fernschachpartie zu finden oder eine spielbare Fortsetzung in einer eventuell nicht als gut bewerteten Nebenvariante ausfindig zu machen.

 

Eine nicht gerade einfache Aufgabe, vieles ist bereits bis hin zum Endspiel ausanalysiert!

 

Beispielhaft wird dies an zwei Partien dargestellt.

Die nachfolgend beschriebene Vorgehensweise wird ausführlich im Video beschrieben und stellt den Inhalt der Schulung dar.

 

Im Vorfeld ist es wichtig die Stellung als solche mit den auf dem Brett befindlichen Steinen und den dahinter steckenden Ideen beider Spielseiten zu bewerten, die jeweiligen Möglichkeiten der Spieler zu erkennen.

In dieser Phase sind nicht Varianten entscheidend, sondern die taktischen und strategischen Elemente.

 

Im Anschluss der allgemeinen Stellungsbewertung, der zweiten Phase, zeigt ICCF GM Pirs mittels der Theorie aus Datenbanken zur gespielten Eröffnung wie diese zur Arbeit genutzt und herangezogen werden können um sinnvolle Varianten, die sich für eine nähere Betrachtung lohnen, zu finden.

Dabei gilt es entsprechend die Stellungen kritisch zu betrachten und mit einer Planfindung für mögliche Zugkandidaten zu beginnen.

In der dritten Phase beginnt die sogenannte Rechenarbeit.

Sind vielversprechende Zugkandidaten gefunden, beginnt die Arbeit mittels Variantenberechnung unter Berücksichtigung der strategischen und taktischen Aspekte.

 

In dieser Einheit wird gezeigt wie eine Stellung strukturiert während der Eröffnungsphase behandelt werden sollte.

Dies ist besonders in komplizierten Stellungen wichtig die nicht gleich auf dem ersten Blick erschlossen werden können und ihr gesamtes Potential zeigen.

So ist gleichfalls die Gefahr gebannt sich nicht in solch einer Stellung zu verlieren, oder den „roten Faden“ wieder zu finden, falls doch mal was daneben gegangen ist.

 

Allerdings ist dies jedoch ein langsamer Prozess der mitunter viel Geduld erfordert.

Rückschläge nicht ausgeschlossen!

Eine weitere Hilfe ist es bei dieser Arbeit sich die wichtigsten Schlüsselstellungen als Stellungsbild zu merken.

Je mehr Bilder im Kopf gespeichert sind, desto einfacher wird es langfristig bei den Analysen.

 

Vielen Dank

S. Kietzmann