Das Ziel der Schule

Das Ziel der Schule ist es, Ihnen als Schachschüler die Kunst der Schachanalyse zu vermitteln: im Laufe des Trainings werden Sie sich davon überzeugen, dass eine vorbildliche Analyse das Rückgrat des Schachspiels ist.
 
Der Lernprozess fordert kreatives Denken: das Gedächtnis soll aber nur das Wesentliche speichern: ein Schachbuch hat vielleicht 200 Seiten, doch nur ein Bruchteil ist wirklich wichtig für Ihre persönliche Schach-Entwicklung.
Beim Training wird also ein individuelles Programm mit gezielten Aufgaben erstellt.
Durch Interaktion per E-Mail ist eine schnelle Reaktion von mir möglich - um beispielsweise eine zu leichte oder zu schwierige Stufe zu korrigieren.
 
 Die Hauptarbeit der Schachschule ist Lernen und Trainieren:
 1.  unter Lernen verstehe ich die Aneignung und Speicherung von Schachwissen, sowie von Begriffen, Kenntnissen und   Beispielen, zwecks Schaffung einer gründlichen Informationsbasis.
 2. Trainieren heißt, die eigenen Fähigkeiten im Schach zu fördern und ständig weiter zu entwickeln (z. B. Stellung beurteilen, Varianten berechnen, Pläne und Strategien entwickeln).
 
 Um obige Ziele zu erreichen muss eine Denktechnik entwickelt werden:
 
     * Beurteilung der Stellung nach individuellen Kriterien ..
     * das Prinzip „allgemein denken - konkret handeln“ beachten ..
     * ein Ziel, einen Plan verfolgen ..

 
 Die Schachschule hat als Grundlage die Bangiev - Denkmethode, angepasst an die individuellen Bedürfnisse des Schülers (Spielstärke usw.).
 
 Bei der Bangiev - Methode stellt man sich immer wieder dieselben Fragen:
 
     * Strategiefrage ..
     * Richtungsfrage ..
     * Farbfrage ..

 
 Durch Beantwortung dieser immer gleichbleibenden Fragen lassen sich die Schlüssel-Felder und die feindlichen Steine - die diese Felder kontrollieren - erkennen. Danach soll man diese feindlichen Steine mittels der eigenen Steine (Figuren und Bauern) befragen, um sie zu beseitigen oder zumindest ins Spiel zu verwickeln.
 
 Das klingt sehr einfach. Das Problem besteht aber darin, dass die meisten Spieler ganz anders denken: in der Regel wird sofort mit der Überlegung gelernter Varianten begonnen, ohne erst einmal die Stellung zu beurteilen und ohne einen Plan zu entwickeln.
 
 Umdenken ist also angesagt:
 die Beantwortung der Strategiefrage, der Richtungsfrage und der Farbfrage hilft einem, aus mehreren Zügen den geeignetsten auszuwählen.