Eröffnungsrepertoire Schwarz 1. d4 f5 Teil 1

 

 

Zentrales Thema in dieser Einheit ist der Eröffnungszug 1. d2-d4 welcher mittels 1….

f7-f5 beantwortet wird, wobei die Antiklassische Eröffnungsbehandlung den Schwerpunkt des ersten Teils ausmacht.

 

Stellt sich die Frage warum gerade diesen Zug als Antwortzug, wird doch die Holländische Verteidigung meist als kritisch für Schwarz beurteilt!

Es gilt wieder das Konzept nicht gleich zu Partiebeginn alle Karten auf den Tisch zu legen, die Eröffnungswahl des weißen gleich zu Beginn in aus Sicht des Schwarzen bevorzugte Bahnen zu lenken und damit die Möglichkeiten zu begrenzen.

Weiterhin hat sich aus moderner Sicht die Betrachtungsweise der Eröffnung gewandelt.

Die Eröffnung birgt gewisse Risiken, ist dafür aber für ein Spiel auf Sieg ausgelegt.

Sie bietet dem Schwarzen die meisten Möglichkeiten dies umzusetzen.

 

Ihr liegt ein Konzept zu Grunde welches der sizilianischen Partie ähnelt.

Mittels des Läuferbauern wird gleichfalls der Kampf um ein Zentralfeld aufgenommen,

in diesem Falle das Feld e4.

Im Unterschied zu Sizillianisch gibt es jedoch keine Unterstützung der Dame, somit ist ein direkter Zentralvorstoß des Weißen schwieriger!

Dreh und Angelpunkt der Eröffnung bildet jedoch der Kampf um die Zentralfelder.

 

Es gilt drei Konzepte, welche eingehend von ICCF-GM Pirs erläutert werden, zu verstehen!

Zum Einen die klassische Spielweise ( Thema des 2. Teils), geprägt durch den Aufbau mittels Fianchetto beiderseits und für Schwarz verbunden mit dem Kampf um die schwarzen Felder, sowie zum Anderen die Anti Holländischen und Gambit Systeme.

 

Es gilt eine Aussage zu beherzigen: Im Holländischen nicht schablonenhaft zu handeln!

Dies zeigen die Anti Holländischen (ab Beispiel 1) und Gambit Systeme!

Antisysteme versuchen gegen grundlegende Spielprinzipien einer Eröffnung zu Handeln.

Hier gilt es herauszufinden was ein Antizug bewirken soll, ob er durch den Verstoß gegen die Eröffnungsprinzipien nicht ein Vorteil aus Sicht des Schwarzen ist.

Es besteht aber die Gefahr, diese Abweichung als zu gering zu erachten und schablonenhaft weiter zu spielen bis die nachteiligen Folgen des Zuges sichtbar sind.

 

Grundlegendes hierzu wird gleich zu Beginn der Stunde demonstriert!

So entsteht beispielsweise eine Stellung die dem Slawischen sehr nahe kommt, oder eine Bauerstellung die dem Französischen entspringt.

 

Aufbauend zu den grundlegenden Ideen der Eröffnung beinhaltet diese Stunde folgende Abspiele:

Antiklassisch 1. d4 f5 2. Lg5 welches derzeitig als das moderne Abspiel gilt,

1. d4 f5 2. Sc3/ 2. Sf3

Gambit 1. d4 f5 2. e4 fe4

 

 

 

 

Stellt sich nur noch die Frage wie ich mit dem Gambit umgehe.

Die Empfehlung für das Repertoire lautet annehmen!!

 

Grundlegendes zum Thema Gambit gibt es unter:

 

https://www.schachschule-pirs.com/basiswissen-f%C3%BCr-fern-und-nahschachspieler/programm-2018-der-video-serie-f%C3%BCr-fern-nah-spieler/

 

03.09.2018 Der Gegner spielt ein Gambit.

 

https://www.schachschule-pirs.com/basiswissen-f%C3%BCr-fern-und-nahschachspieler/programm-2018-der-video-serie-f%C3%BCr-fern-nah-spieler/rezension-von-swen-kietzmann-03-09-2018/

 

 

In gewohnter Art und Weise gibt es zu allen Abspielen tiefgehende Kommentare welche mittels Diagrammdarstellung sowie optischer Kennzeichnung verstärkt werden. Dazugehörige Analysen, sowie ergänzende Kommentare sind Bestandteil der anhängigen Datenbank.

Der erste Teil vermittelt somit sehr gute Grundlagen zu den nicht klassischen Systemen der Holländischen Verteidigung. Es wird vieles eingehend vermittelt was notwendig ist, auch bezüglich seltener Abspiele.

 

Zusätzliche Lerndateien für die Sugarengine können per Mai bei ICCF-GM Pirs für Abonnenten der Serie geordert werden!

 

Mit Spannung erwarte ich den 2. Teil zum Thema.

Bis dahin mit besten Grüßen

S.Kietzmann