Thema 08. 1.e4 c5 Schwarz Teil 2

 

 

Sizillianisch – Schwarz

Teil 02

Sveshnikov Variante

 

ist eine Eröffnung die zu scharfen Stellungen führen kann. Weiterhin verfolgt sie den Grundgedanken auf Grund ihres dynamischen Stellungsungleichgewichts recht frühzeitig Spannungsfelder auf dem Brett entstehen zu lassen.

Diese Variante ist für Schwarz eine solide Verteidigung, für Weiß stellt sie eine Herausforderung dar sie zu widerlegen um den Punkt zu erlangen.

All diese Gründe sprechen dafür diese Variante in Repertoire aufzunehmen.

Als Ausgangsbasis kann folgende Stellung betrachtet werden:,

 

wobei die eigentliche Hauptvariante ab Zug 9 beginnt. Der Zentrale Punkt, den beide Seiten im Auge behalten müssen, ist also das Zentrum.

Schwarz hat einen rückständigen Bauern auf d6 sowie das schwache Zentralfeld d5. Das weiße Spiel konzentriert sich daher oft darauf, über das schwache Feld d5, ein solider Vorposten wird dort oftmals mittels Sd5 installiert, das Feld d6 zu schwächen und anzugreifen.

Schwarz entgegnet dem mittels Flankenspiel.

Aufgrund der schwarzen Bauernstellung wird das weiße Endspiel als etwas günstiger betrachtet.

Schwarz hat jedoch reichhaltige Möglichkeiten der Initiative und Spielgestaltung wie es ICCF-GM Pirs in den nächsten zwei Teilen demonstrieren wird.

 

Anfangs erläutert ICCF-GM Pirs wie es sich am besten mit den mitgelieferten Dateien arbeiten läßt.

Besondere Aufmerksamkeit empfehle ich zu den folgenden Erklärungen, welche einen guten Überblick zum behandelten Thema, wie sich das System aufteilt, geben.

 

Ab dem 9. Zug geht das System mittels Lxf6 in die klassischen Abspiele der HV über, während die anderen Abspiele den moderneren positionellen Ansätzen entsprechen.

 

Inhaltlich beschäftigt sich der 1. Teil mit den gängigsten Abspielen vor dem 9. Zug. Schwerpunkt bilden hier die Varianten des 6. Zuges. Weitere Alternativzüge stellen 8. Sa3 sowie 7. Sd5 dar, werden hier entsprechend aufgeführt.

Sehr empfehlenswert sind die angeführten Kommentare in Textform der beigelegten Dateibeispiele. Sie verdeutlichen nochmals die Konzepte der Spielelemente der Eröffnung.

Diese gilt es inhaltlich zu verstehen um ein schablonenhaftes Spiel bei unerwarteten Zügen zu vermeiden.

ICCF-GM Pirs geht es bei seiner Demonstration nicht um das auswendig lernen. Inhaltliches Verständnis ist sein Hauptanliegen. Dies zeigt sich gerade immer dann, wenn er sogenannte Kleinigkeiten besonders hervorhebt!

Alle Beispiele werden in sehr schöner Art und Weise mittels Diagramm, Partieanalyse und Kommentaren erläutert. Für mich bilden gerade diese Kommentare die Seele zum Verständnis des gezeigten Materials.

 

Mit diesen Gedanken wünsche ich dem interessierten Schachfreund viel Freude und Erfolg beim Studium dieser Einheit.

Mir hat dieses Video sehr gut gefallen :-)

 

Mit besten Grüßen

S.Kietzmann