Thema 09. 1.e4 c5 Schwarz Teil 3

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Sizillianisch – Schwarz

Sveshnikov Variante Teil 02

Klassische Variante

 

 

mit dem 9. Zug der Hauptvariante hat der Spieler mit den weißen Steinen zwei Optionen sein Spiel fortzusetzen.

Zum Einen die als klassisch bekannte Variante Läufer schlägt auf f6, zum Anderen die „moderne“ Variante mit dem Springerzug nach d5.

Mittlerweile überwiegt die moderne Spielweise, jedoch kommt auch weiterhin das klassische Abspiel zum Zuge!

 

Verzweigung in das klassische Abspiel, der Sveshnikov

Variante.

9. Lxf6 gxf6 !!

Diese Spielart war bis vor ca. 20 Jahren die Standardspiel-

weise. 

Welches sind die Gründe nicht mehr auf f6 zu schlagen?

Im Grunde liegt es daran, dass dem Schwarzen weniger Möglichkeiten geboten werden aktiv anzugreifen.

Wird hingegen auf f6 geschlagen, ist der Preis dafür ein Doppelbauer auf der f-Linie sowie ein starker weißer Vorposten auf d5.

Daher ist es Pflicht mit dem Doppelbauer aktiv zu werden, diese Steine zum Angriff auf das weiße Zentrum nutzen, um somit die eigene Bauernstruktur zu verbessern.

 

Viel wissenswertes zur grundlegenden Behandlung liefert die Einleitung zur klassischen Variante in der Datenbankdatei.

Dieses Beispiel ist sehr gut ausanalysiert und mit Kommentaren zu den kritischen Abspielen versehen. Eine sehr umfangreiche Beispielpartie!

 

Ergänzend sind die Beispiele 8 und 9 zu nennen! Dies sind die einführenden Beispiele zu den sehr häufig vorkommenden Abspielen nach 10. Sd5 f5, wobei 11. nicht Ld3 ist !!

Die Antwort 11. c3, ist die wichtigste Alternative zum Läuferzug, mit der Grundidee den schwachen Springer auf a3 besser ins Spiel zu bringen. ( Sc2 → Se3 )

 

Der Zug 11. Ld3 markiert einen weiteren wichtigen Eckstein der Sveshnikov Variante.

Diese Abspiele werden mit insgesamt 10 Beispielen behandelt, was schon auf die Wichtigkeit des Zuges hindeutet und einen weiteren Schwerpunkt der Eröffnung darstellt.

 

Insgesamt bearbeitet ICCF-GM Pirs ein sehr breites Spektrum der klassischen Variante.

Mittels 22 Beispielen werden alle grundlegenden Abspiele tiefgründig erklärt, sowie durch Kenntlichmachung via Diagramm die entscheidende Ideen visuell verdeutlicht.

 

Es gibt sehr viel Stoff, Beispiele und nicht zu vernachlässigende Kommentare, welche die Feinheiten der Stellungen verdeutlichen.

Auf keinen Fall darf nicht schablonenhaft gespielt werden, jedoch sollten die Konzepte der Eröffnung bekannt sein.

Um genau diese Konzepte geht es in den vielen Beispielen die von ICCF-GM Pirs vorgestellt werden.

 

Mit dieser Einheit, dem mitgelieferten Begleitmaterial, wird dem interessierten Schachfreund ein breites Fundament geliefert.

Dem Anfänger wird ein guter Leitfaden an die Hand gegeben, dem fortgeschrittenen Spieler vielleicht neue Iden und weitere Feinheiten vermittelt!

 

Es war wiedereinmal eine tolle und unterhaltsame Stunde die Freude auf Mehr macht.

 

Daher …. mit besten Grüßen bis zum nächsten Male

S.Kietzmann