Thema 13. 1.e4 c6 Weiss Teil 1

 

Caro-Kann

Teil 01 – 3. … Lf5

 

Ähnlich der Französischen Verteidigung kann zur Eröffnugsbehandlung des Systems die B-Methode herangezogen werden.

Schwarz verfolgt mittels der Züge 1. ...c6 2. …d5 eine starke Bauernstrategie.

Wird diese anfangs gleich durch den weißen Spieler zerstört, so hat Schwarz im Grunde genommen schon fast alles zum Ausgleich erreicht.

Daher, dem Prinzip der B-Methode folgend, gibt es für den Spieler mit den weißen Steinen nur eine logische Konsequenz dem zu begegnen.

Dies ist, analog zur Französischen Verteidigung, der Vorstoß des Bauern nach e5.

 

Im Unterschied zur Französischen Verteidigung wird

der weißfeldrige Läufer des Schwarzen nicht durch den

Bauern auf e6 blockiert.

Im Gegenzug verliert er jedoch Zeit das weiße Zentrum

mittels c5 zu unterminieren,

wohingegen Weiß jetzt bessere Möglichkeiten besitzt

c4 zu spielen.

Im Fernschach bietet die entstehende unsymmetrische

Stellung gute Möglichkeit einen aktiven Plan zu finden.

Zu Beginn aktiv am „Königsflügel“, steht der schwarze

Läufer auf f5, kann dieser erfolgreich gejagt werden,

zum Ende hin in ein erfolgreiches Endspiel „weg vom

König“, sofern die Bedingungen erfüllt sind.

 

Es werden die entstehenden Abspiele nach 3. ...Lf5 erläutert. Stellungen welche nach 3. ..c5 entstehen werden im zweiten Teil behandelt.

In der Einleitung gibt es ein paar kurze Hinweise was nicht auf den Zug 3. … Lf5 der HV aus Sicht des Weißen gespielt werden sollte.

Wie gewohnt sollte dem einleitenden Teil erneut besondere Aufmerksamkeit gezollt werden :-).

Beispiel 1 zeigt wieder einmal mehr die Zusammenhänge der Stellung und Zugauswahl auf Grundlage der B- Methode!

Auch wenn Schwarz nicht optimal spielt, stellt dieses Beispiel eine gute Grundlage zum Verständnis der Denkart dar!

Beispiel 2 bildet eine wichtige Grundlage zur korrekten Eröffnugsbehandlung der Caro-Kann Verteidigung. ICCF-GM weist sehr eindringlich darauf hin!

 

Insgesamt werden 4 Partiebeispiele in aller Ausführlichkeit besprochen. ICCF-GM Pirs bietet in seinen Analysen eine breite Vielfalt an Varianten, die ein sehr weites Spektrum

der Eröffnung abdecken.

Diese finden sich gleichfalls in der Datenbank wieder.

 

Mit dem ersten Teil gibt es bereits einen tiefen Einblick, wie der weiße Spieler im Rahmen der B-Methode eine gute Eröffnungsbehandlung bewerkstelligen kann.

Zur weiteren Vertiefung gibt es einen zweiten Teil der sich mit 3. ...c5, der zweiten HV, auseinander setzt.

 

 

 

 

Ohne Fleiß kein Preis :-).

Es gilt wieder einmal mehr alles mittels Engine zu prüfen, die für sich selbst der Spielanlage entsprechenden Varianten zu erarbeiten.

 

Mit diesem Video erhält der interessierte (Fern)Schachspieler eine weitere Grundlage erfolgreich einem Eröffnungssystem zu begegnen.

Es ist eine sehr interessante und spannende Stunde.

 

In diesem Sinne,

viel Spaß und Freude beim Studium des Materials wünscht

S.Kietzmann

 

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